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	<title>Portfolio &#8211; Studentenwerk Weiße Rose e.V. &#8211; Ravensburg/Weingarten</title>
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	<description>Das Studentenwerk Weiße Rose e.V. ist der Träger von zwei Studentenwohnheimen und einer Kindertagesstätte in Weingarten sowie eines Wohnheims in Ravensburg.</description>
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		<title>Raphael Walzer</title>
		<link>https://www.studentenwerk-weisserose.de/raphael-walzer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Philipp Stäbler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Dec 2024 14:52:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>* 1888 ✝ 1966 Raphael Walzer verbrachte seine Kindheit und&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="birthday">* 1888</div>
<div class="deathday">✝ 1966</div>
<div></div>
<div></div>
<div>
<p>Raphael Walzer verbrachte seine Kindheit und Jugend als Kind einer Handwerkerfamilie in Ravensburg.</p>
<p>1906 trat er als <strong>Novize in das Benediktinerkloster Beuron </strong>ein, zu dessen <strong>Erzabt </strong>er</p>
<p>1918 gewählt wurde. Walzer unterhielt enge Kontakte zum Staatspräsidenten <strong>Eugen Bolz </strong>und zu <strong>Edith Stein</strong>, deren Beichtvater er war.</p>
<p>Gleich 1933 kritisierte er offen das NS-Regime, vor allem dessen Eingriffe in die Kirche.</p>
<p>Dadurch geriet er in Konflikt mit den Nationalsozialisten.</p>
<p>Schließlich musste Walzer 1935 Beuron verlassen und wurde 1937 zum <strong>Rücktritt als Erzabt </strong>gezwungen – wobei auch Ordensbrüder eine zwielichtige Rolle gespielt haben. Aus dem Exil bezog er in <strong>Radioansprachen </strong>klar Stellung gegen die nationalsozialistische Politik. 1940 floh er vor den Nationalsozialisten <strong>aus Frankreich nach Algerien, </strong>wo er als Geistlicher in der französischen Armee deutsche Kriegsgefangene betreute.</p>
<p>Nach dem Krieg baute er in Algerien im islamischen Umfeld eine <strong>Benediktinerabtei </strong>auf, die er bis 1964 leitete. Danach kehrte Raphael Walzer nach Deutschland zurück und starb zwei Jahre später in der Abtei Neuburg in Heidelberg.</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Künstler: <strong>Nikolaus Mohr</strong></p>
<p>*1954 in Lindau/B.</p>
<p>1976 &#8211; 81 Studium Bildende Künste (Staatl. Akademie Stuttgart) bei Prof. Moritz Baumgartl, Prof. Christoff Schellenberger, Prof. Rudolf Schoofs; Kunstgeschich­te (Universität Stuttgart) bei Prof. Sumowski; Atelier in Ostrach, künstlerisch tätig seit 1974; Mitglied im Künstlerbund BW und Neue Gruppe München</p>
<p>Portrait Technik: Tusche, Acryl, Ölkreide auf Papier, 2016</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ravensburger Sinti vom Ummenwinkel</title>
		<link>https://www.studentenwerk-weisserose.de/ravensburger-sinti-vom-ummenwinkel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Philipp Stäbler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Dec 2024 14:50:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Seit ca. 1850 wurde Ravensburg für zahlreiche Sintifamilien zum Ausgangspunkt&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ca. 1850 wurde <strong>Ravensburg</strong> für zahlreiche Sintifamilien zum Ausgangspunkt ihrer gewerblichen Tätigkeit. Unter ihnen waren die Familien Reinhardt und Guttenberger, die als Holzschnitzer, Musiker, Schirmhersteller und Handelsleute arbeiteten, besonders stark vertreten.</p>
<p>1937 wurden die 117 Ravensburger Sinti von den nationalsozialistischen Machthabern vor Ort ihrer – u.a. am Weißenauer Schuttplatz, in der städtischen Kiesgrube und im Ummenwinkel stationierten – Wägen und damit <strong>ihrer Mobilität beraubt</strong> und <strong>im Barackenlager Ummenwinkel zusammengepfercht</strong>. In dem eingezäunten Lager wurden sie kontrolliert, schikaniert und zu Zwangsarbeiten gezwungen.</p>
<p><strong>Am 13. März 1943 deportierten die Nationalsozialisten 35 Ravensburger Sinti</strong> – Frauen, Männer und Kinder – <strong>in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau</strong>. 29 von ihnen fielen &#8211; wie 500.000 Roma und Sinti insgesamt im europäischen Machtbereich des NS-Regimes &#8211; dem durch den NS-Rassenwahn verursachten <strong>Genozid an Roma und Sinti</strong> zum Opfer. Sechs von ihnen überlebten die Qualen des Vernichtungslagers. Trotz dieser traumatischen Erfahrungen haben sich die Ravensburger Sinti nach 1945 im Ummenwinkel eine neue Lebensgrundlage aufgebaut.</p>
<p>1999 wurde an der Kirche St. Jodok in Ravensburg eine <strong>Stele als Mahnmal</strong> zur Erinnerung an die in Auschwitz ermordeten Ravensburger Sinti errichtet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Künstlerin: <strong>Marlis Glaser</strong></p>
<p>*1952 in Baltringen (Oberschwaben)</p>
<p>Hochschule für Gestaltung Bremen, Malerei bei Prof. Rolf Thiele;</p>
<p>Akademie der Künste Hamburg; seit 1984 freischaffend als Künstlerin; Ausstellungen in Deutschland, Frankreich, Holland, Dänemark, Schweden, Israel, USA und der Schweiz</p>
<p>Technik Portrait: Öl auf Leinwand, 2016</p>
<p>Leihgabe der Stadt Ravensburg, Kulturamt</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Elisabeth von Thadden</title>
		<link>https://www.studentenwerk-weisserose.de/elisabeth-von-thadden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Philipp Stäbler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Dec 2024 14:48:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>* 1890 ✝ 1944 Da ihr als evangelischer Erzieherin auf&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="birthday">* 1890</div>
<div class="deathday">✝ 1944</div>
<div></div>
<div>Da ihr als evangelischer Erzieherin auf Grund fehlender Zeugnisse eine feste Schulanstellung verwehrt war, beschloss sie, selbst eine Schule zu gründen. Sie rief einen Verein ins Leben, der als Schulträger ab Ostern 1927 im gepachteten Schloss Wieblingen bei <strong>Heidelberg</strong> nach einem reformpädagogischem Konzept mit christlicher Prägung das <strong>„Evangelische</strong> <strong>Landerziehungsheim für Mädchen“</strong> betrieb.</div>
<div>
<p>Diese Privatschule stand auch jüdischen Schülerinnen offen. Mit der Unterstützung durch Pfarrer <strong>Hermann Maas</strong> half sie <strong>Juden bei der Emigration ins Ausland</strong>. Nach der Schließung ihrer Schule durch die Nationalsozialisten im Jahr 1941 in Berlin wohnend – beteiligte sie sich im sogenannten <strong>Solf-Kreis</strong> an Gesprächen von Regimegegnern und der Unterstützung von Verfolgten durch Lebensmittelkarten und bei der Flucht. Nach der Denunziation des Kreises  wurde sie  im Januar 1944  verhaftet, vom Volksgerichtshof unter Vorsitz von Roland Freisler im Juli 1944 zum Tode verurteilt und im September 1944 in Berlin-Plötzensee mit dem Fallbeil hingerichtet.</p>
<p>Über die Motivation zu ihrem Handeln sagte Elisabeth von Thadden  am Tag ihrer Hinrichtung: „Wir wollten Samariter sein, aber nichts Politisches.“</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Künstlerin: <strong>Johanna Hager</strong></p>
<p>*1997</p>
<p>Abiturientin, Elisabeth-von-Thadden-Schule, Heidelberg</p>
<p>Portrait Technik: Aquarellstift auf Papier</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Richard Teichgräber</title>
		<link>https://www.studentenwerk-weisserose.de/richard-teichgraeber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Philipp Stäbler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Dec 2024 14:46:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>* 1884 ✝ 1945 Richard Teichgräber wurde in Dahlen bei&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.studentenwerk-weisserose.de/richard-teichgraeber/">Richard Teichgräber</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.studentenwerk-weisserose.de">Studentenwerk Weiße Rose e.V. - Ravensburg/Weingarten</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="birthday">* 1884</div>
<div class="deathday">✝ 1945</div>
<div></div>
<div></div>
<div>
<p>Richard Teichgräber wurde <strong>in Dahlen bei Leipzig </strong>geboren. Von 1919 bis 1925 war er Vorsitzender des Deutschen Metallarbeiterverbandes (DMV) in Leipzig, von 1927 bis 1933 wirkte er als Bezirksleiter des DMV. Weil er nach der Auflösung der Gewerkschaften durch die Nationalsozialisten am 2. Mai 1933 von Dresden aus ein illegales Netzwerk von Verbindungen zu Gewerkschaftern seines ehemaligen Verbandes aufbaute, <strong>um die Gewerkschaftsarbeit illegal fortzusetzen</strong>, wurde er am 15. Dezember 1934 verhaftet und im April 1935 in das KZ Oranienburg gebracht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach seiner Entlassung im Dezember 1935 nahm man ihn gleich im Januar 1936 erneut fest. Auf Grund einer Anklage wegen „Hochverrats“ wurde Teichgräber im Oktober 1937 vom Volksgerichtshof in Berlin zu <strong>dreieinhalb Jahren Zuchthaus </strong>verurteilt. Nach der Verbüßung dieser Strafe in „Schutzhaft“ genommen – kam er von 1938 bis 1944 in das KZ Buchenwald, wo er einer der bekanntesten Gewerkschaftsfunktionäre war.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Danach machte er eine Odyssee durch die Konzentrationslager Majdanek, Auschwitz und Mauthausen, wo Richard Teichgräber vermutlich am 25. Februar 1945 ermordet wurde.</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Künstlerin: <strong>Kathrin Landa</strong></p>
<p>2002-2009: Studium in Leipzig bei Sighard Gille und Meisterschüler-Studium bei Annette Schröter</p>
<p>2015: Initiatorin des MalerinnenNetzWerks Berlin-Leipzig</p>
<p>2018: Lehrauftrag bei der Pädagogischen Hochschule Weingarten</p>
<p>Lebt und arbeitet in Berlin.</p>
<p>Technik Portrait: Öl/Acryl auf Leinwand, 2016</p>
<p>Leihgabe der Hand-Böckler-Stiftung</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Edith Stein</title>
		<link>https://www.studentenwerk-weisserose.de/edith-stein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Philipp Stäbler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Dec 2024 14:44:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>* 1891 ✝ 1942 Edith Stein konvertierte als Jüdin im&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="birthday">* 1891</div>
<div class="deathday">✝ 1942</div>
<div></div>
<div>
<p>Edith Stein <strong>konvertierte </strong>als Jüdin im Alter von 30 Jahren <strong>zum katholischen Glauben</strong>. Nach dem Machtantritt Hitlers bat die promovierte <strong>Philosophin</strong> Papst Pius XI, gegen die Judenverfolgung zu protestieren. Im Oktober 1933 gab Stein ihre Stelle als <strong>Dozentin</strong> am katholischen „Institut für wissenschaftliche Pädagogik“ in Münster auf, um <strong>Nonne</strong> im Kölner Karmelkloster zu werden und ein Leben des fürbittenden Gebets zu führen. . Dieser Entschluss erfolgte aus der Erkenntnis, nicht mehr in der Öffentlichkeit wirken zu können, nachdem im April 1933  auf den Institutsdirektor von NSDAP-Beamten Druck ausgeübt worden war, Edith Stein keine Vorlesungen mehr halten zu lassen. Zum Schutz des Kölner Karmelklosters übersiedelte sie 1938 in das Karmelkloster im niederländischen Echt. Als Racheakt der Gestapo auf einen Hirtenbrief der katholischen Bischöfe der Niederlande gegen die Judenverfolgung, dem Stein mit Anderen im Wissen um mögliche Folgen zugestimmt hatte, wurde sie im August 1942 zusammen mit 243 zum Katholizismus konvertierten Juden verhaftet und in das Vernichtungslager <strong>Auschwitz-Birkenau</strong> deportiert, wo sie am 9. August 1942 in der Gaskammer starb.</p>
<p><strong>Edith Stein bekannte sich auch als Christin zu ihrem jüdischen Volk</strong> und sah es als ihre Bestimmung an, selbst dessen Leiden anzunehmen, um sie Gott als Sühne für ihr Volk anzubieten.  „Komm, wir gehen für unser Volk“, sagte sie zu ihrer Schwester bei ihrer Verhaftung. So <strong>„als Jüdin und Christin“</strong> zum Opfer des Holocaust geworden – wurde sie 1998 heiliggesprochen. Durch ihr Handeln hat Edith Stein viel für das <strong>Verhältnis zwischen</strong> <strong>Christen und Juden </strong>getan<strong>.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Künstler: <strong>Mechthild Mansel</strong></p>
<p>*1959 in Dresden</p>
<p>Studium Landschaftsarchitektur, Abschluss: Diplom-Ingenieurin; Zusatzstudium Architekturbezogene Künstlerische Gestaltung“ an der Hochschule für Bildende Künste Dresden; Dipl. Malerei/Grafik an der HGB Leipzig, studierte u.a. bei Prof. Bernhard Heisig</p>
<p>Technik Portrait: Acryl auf Leinwand, 2016</p>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Claus Schenk Graf von Stauffenberg</title>
		<link>https://www.studentenwerk-weisserose.de/claus-schenk-graf-von-stauffenberg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Philipp Stäbler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Dec 2024 14:41:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>* 1907 ✝ 1944 Stauffenberg wurde auf Schloss Jettingen bei&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.studentenwerk-weisserose.de/claus-schenk-graf-von-stauffenberg/">Claus Schenk Graf von Stauffenberg</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.studentenwerk-weisserose.de">Studentenwerk Weiße Rose e.V. - Ravensburg/Weingarten</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="birthday">* 1907</div>
<div class="deathday">✝ 1944</div>
<div></div>
<div></div>
<div>
<p>Stauffenberg wurde auf <strong>Schloss Jettingen</strong> bei Günzburg geboren. Hitlers Machtantritt begrüßte der junge Offizier, mit seiner revisionistischen Außenpolitik sympathisierte er, den Kriegsausbruch empfand er als „Erlösung“.</p>
<p>Erst im Verlauf des Krieges erkannte der <strong>christlich geprägte Stauffenberg</strong> an der Judenvernichtung und dem Vernichtungskriegs im Osten den verbrecherischen Charakter der NS-Politik und löste sich – vor allem auch wegen der Aussichtslosigkeit des Krieges &#8211; von Hitler. Im Herbst 1943 ließ er sich in das <strong>Allgemeine Heeresamt nach Berlin</strong> versetzen, wo <strong>eine Widerstandsgruppe um seinen Vorgesetzten, General Friedrich Olbricht</strong>, existierte. Nach <strong>Hans </strong><strong>Oster </strong>wurde nun Stauffenberg zur <strong>treibenden Persönlichkeit des militärischen Widerstands</strong>. Entschlossen koordinierte er seine Attentatspläne mit den Plänen der zivilen Widerstandsgruppen.</p>
<p>Der Plan war, dass nach einem von Stauffenberg ausgeführten <strong>Attentat auf Hitler </strong>das Militär im Rahmen der <strong>„Operation Walküre“</strong> die Führer des NS-Systems verhaften und die ausführende Gewalt übernehmen sollte.</p>
<p>Das Überleben Hitlers ließ den Umsturzversuch scheitern. Stauffenberg wurde noch am 20. Juli 1944 zusammen mit Olbricht und anderen Kameraden von regimetreuen Offizieren verhaftet und im Hof des Bendlerblocks standrechtlich erschossen.</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Künstlerin: <strong>Sigrun C. Schleheck</strong></p>
<p>*1948 in Heilbronn</p>
<p>Studium an der Freien Kunstschule Nürtingen,</p>
<p>Freischaffende Malerin seit 1979, lebt in Überlingen Nesselwangen,</p>
<p>Mitglied im Künstlerbund Baden-Württemberg</p>
<p>Portrait Technik: Öl auf Leinwand, 2016</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.studentenwerk-weisserose.de/claus-schenk-graf-von-stauffenberg/">Claus Schenk Graf von Stauffenberg</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.studentenwerk-weisserose.de">Studentenwerk Weiße Rose e.V. - Ravensburg/Weingarten</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bischof Johannes Baptista Sproll</title>
		<link>https://www.studentenwerk-weisserose.de/bischof-johannes-baptista-sproll/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Philipp Stäbler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Dec 2024 15:49:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>* 1870 ✝ 1949 Bischof Sproll wurde – aus einfachen&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.studentenwerk-weisserose.de/bischof-johannes-baptista-sproll/">Bischof Johannes Baptista Sproll</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.studentenwerk-weisserose.de">Studentenwerk Weiße Rose e.V. - Ravensburg/Weingarten</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="birthday">* 1870</div>
<div class="deathday">✝ 1949</div>
<div></div>
<div></div>
<div>
<p>Bischof Sproll wurde – aus einfachen Verhältnissen stammend und in <strong>Schweinhausen </strong>bei Biberach aufgewachsen – 1909 Pfarrer, 1915 Weihbischof und 1927 zum <strong>Bischof der Diözese</strong> <strong>Rottenburg</strong> gewählt. Er erkannte schon bald die <strong>Unvereinbarkeit der NS-Ideologie mit dem</strong> <strong>Christentum</strong> und bezog in Predigten deutlich <strong>Stellung gegen das NS-Regime</strong>&#8211; gemäß seinem Wahlspruch „Fortiter in fide“ – „Tapfer im Glauben“. Seine Enthaltung bei der Volksabstimmung 1938 über den Anschluss Österreichs nutzten die Nationalsozialisten, um Demonstrationen gegen ihn zu inszenieren und ihn im Juli 1938 der Diözese zu verweisen.  Im <strong>Bistum Augsburg</strong> äußerte sich Sproll im September 1939 positiv über die jüdische Religion und <strong>kritisierte die Reichpogromnacht</strong>. Noch während der „Euthanasie“-Morde  im Rahmen der T-4- Aktion ließ er im August 1940 den Erzbischof <strong>Conrad Gröber</strong> aus Freiburg in Berlin <strong>gegen die Krankenmorde des</strong> <strong>„Euthanasie“programms</strong> offiziell protestieren.<br />
1945 kehrte er in seine Diözese Rottenburg zurück, die er bis zu seinem Tode im Jahr 1949      leitete. Im Mai 2011 wurde ein Seligsprechungsverfahren für Johannes Baptista Sproll offiziell eröffnet.</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Künstler: <strong>Hubert Kaltenmark</strong></p>
<p>*1961 in Tübingen-Hirschau</p>
<p>1986 Meisterklasse für Steinbildhauer bei E. Rager und E. Vollmer Aschaffenburg; 1990 Studienaufenthalt in Island; 1991 und 1993 Förderung durch Valentien-Stiftung, Kressbronn; 2014 Kulturpreis des Bodenseekreises</p>
<p>Technik Portrait: Pigmentdrucktransfer auf Chinapapier, Holz, Acryl, 2016</p>
<p>Leihgabe der Diözese Rottenburg-Stuttgart</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Georg Schwarz</title>
		<link>https://www.studentenwerk-weisserose.de/georg-schwarz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Philipp Stäbler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Dec 2024 15:47:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>* 1896 ✝ 1945 Georg Schwarz wurde in Zwenkau im&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.studentenwerk-weisserose.de/georg-schwarz/">Georg Schwarz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.studentenwerk-weisserose.de">Studentenwerk Weiße Rose e.V. - Ravensburg/Weingarten</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="birthday">* 1896</div>
<div class="deathday">✝ 1945</div>
<div></div>
<div></div>
<div>
<p>Georg Schwarz wurde in Zwenkau im Landkreis Leipzig geboren. Ab 1921 arbeitete er in der Leutzscher Eisengießerei „Max Jahn“, wo er nebenbei als Zellenleiter der KPD, Gewerkschaftsfunktionär und Betriebsratsvorsitzender tätig war. 1929 wurde Schwarz für die KPD in den Sächsischen Landtag gewählt. Von 1929 bis 1933 wirkte er als Politischer Sekretär der KPD in den Bezirken Leipzig, Flöha und Zwenkau.</p>
<p>Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde Schwarz Anfang März 1933 verhaftet und blieb bis 1934 in den Konzentrationslagern Hohnstein und Colditz inhaftiert.</p>
<p>Nach seiner Entlassung betrieb er den illegalen Wiederaufbau der KPD-Organisationen in Leipzig, an deren Spitze er ab 1937/38 mitwirkte. 1943 schloss er sich der Widerstandsgruppe um Georg Schumann an, die im Leipziger Raum Flugblätter verteilte und als eine der größten kommunistischen Widerstandsgruppen galt. Im Juli 1944 wurde Georg Schwarz wie die meisten anderen Mitglieder der Gruppe verhaftet, am 23. November 1944 vom Dresdener Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und am 12. Januar 1945 in Dresden hingerichtet.</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Künstlerin: <strong>Berit Mücke</strong></p>
<p>* geboren in Potsdam</p>
<p>ab 2005 Studium der Malerei, Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Wolfram Ebersbach und Neo Rauch; 2010/2011 Studium an der Accademia di Belle Arti bei Gianfranco Notargiacomo in Rom; 2012 Diplom an der HGB Leipzig; sie arbeitet in der Leipziger Baumwollspinnerei</p>
<p>Portrait Technik: Eitempera und Öl auf Leinwand, 2017</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.studentenwerk-weisserose.de/georg-schwarz/">Georg Schwarz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.studentenwerk-weisserose.de">Studentenwerk Weiße Rose e.V. - Ravensburg/Weingarten</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sophie Scholl</title>
		<link>https://www.studentenwerk-weisserose.de/sophie-scholl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Philipp Stäbler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Dec 2024 15:44:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>* 1921 ✝ 1943 Sophie Scholl wuchs in einem liberal-protestantischen&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="birthday">* 1921</div>
<div class="deathday">✝ 1943</div>
<div></div>
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<p>Sophie Scholl wuchs in einem liberal-protestantischen Elternhaus in <strong>Ulm</strong> auf. Ab 1934 war sie vom Nationalsozialismus überzeugte <strong>Gruppenführerin im Bund deutscher Mädchen</strong>. Die zeitweilige Verhaftung ihres Bruders, der Beginn des Krieges und die Lektüre von Werken des Kirchenvaters Augustinus während ihres Reichsarbeitsdienstes 1941 in Krauchenwies bewirkten ihre allmähliche <strong>Abkehr vom Nationalsozialismus</strong>.<br />
Während ihres <strong>Studiums in München</strong> wie ihr Bruder nachhaltig vom Religionsphilosophen Carl Muth beeinflusst, schloss sie sich 1942 der Gruppe der Weißen Rose an. Im Januar 1943 besorgte sie für die <strong>Herstellung und Verbreitung des fünften Flugblatts</strong> Papier, Briefmarken und Adressen und brachte das Flugblatt nach Augsburg, Stuttgart und Ulm. Bei der <strong>Verteilung des sechsten Flugblatts</strong> wurde Sophie Scholl zusammen mit ihrem Bruder am 18. Februar 1943  festgenommen.  Am 22. Februar 1943 verurteilte sie der Volksgerichtshof unter Vorsitz von Roland Freisler zum Tode. Am selben Tag wurde sie zusammen mit ihrem Bruder und <strong>Christoph Probst</strong> enthauptet.<br />
In den Briefen von Sophie Scholl  kommt immer wieder das Zitat von Jacques Maritain vor: <strong>„Man muss einen harten Geist und ein weiches Herz haben.“</strong></p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Künstler: <strong>Nikolaus Mohr</strong></p>
<p>*1954 in Lindau/B.</p>
<p>1976 &#8211; 81 Studium Bildende Künste (Staatl. Akademie Stuttgart) bei Prof. Moritz Baumgartl, Prof. Christoff Schellenberger, Prof. Rudolf Schoofs; Kunstgeschich­te (Universität Stuttgart) bei Prof. Sumowski; Atelier in Ostrach, künstlerisch tätig seit 1974; Mitglied im Künstlerbund BW und Neue Gruppe München</p>
<p>Portrait Technik: Photoarbeit Puzzle, 2016</p>
<p>Leihgabe der Kunstsammlung Landkreis Sigmaringen</p>
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		<title>Hans Scholl</title>
		<link>https://www.studentenwerk-weisserose.de/hans-scholl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Philipp Stäbler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Dec 2024 15:15:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>* 1918 ✝ 1943 Hans Scholl wuchs in einem liberal-protestantischen&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="birthday">* 1918</div>
<div class="deathday">✝ 1943</div>
<div></div>
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<p>Hans Scholl wuchs in einem liberal-protestantischen Elternhaus in Ulm auf. In der Hitler-Jugend stieg er als begeisterter Jungvolkführer 1935 zum <strong>Fähnleinführer </strong>auf. Seine Enttäuschung über Uniformierung und unterdrückte Individualität in der HJ und seine Inhaftierung Ende 1937 wegen „bündischer Umtriebe“ brachten ihn zur Abkehr vom Nationalsozialismus. Während seines <strong>Medizinstudiums </strong>in München bestärkten ihn katholische Religionsphilosophen wie Carl Muth in seiner christlich-humanistischen Haltung.</p>
<p>Im Juni 1941 lernte Hans Scholl in der 2. Studentenkompanie Alexander Schmorell kennen. Ein Jahr später riefen die beiden Freunde mit den ersten vier Flugblättern der Weißen Rose zum <strong>Widerstand gegen die NS-Diktatur </strong>auf. Nach ihrem gemeinsamen Einsatz – auch zusammen mit Willi Graf &#8211; an der Ostfront im Herbst 1942 verfassten und verteilten sie ein fünftes Flugblatt und schrieben Parolen wie „Freiheit“ und „Hitler Massenmörder“ an Hausfassaden in München. Am 18. Februar 1943 wurden Hans und Sophie Scholl bei der</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Verteilung des sechsten Flugblatts im Lichthof der Münchener Universität verhaftet. Vier Tage später verurteilte sie der Volksgerichtshof – zusammen mit Christoph Probst &#8211; zum Tode. Noch am selben Tag wurden sie enthauptet.</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Künstlerin: <strong>Marlis Glaser</strong></p>
<p>*1952 in Baltringen (Oberschwaben)</p>
<p>Hochschule für Gestaltung Bremen, Malerei bei Prof. Rolf Thiele;</p>
<p>Akademie der Künste Hamburg; seit 1984 freischaffend als Künstlerin; Ausstellungen in Deutschland, Frankreich, Holland, Dänemark, Schweden, Israel, USA und der Schweiz</p>
<p>Technik Portrait: Öl auf Leinwand, 2016</p>
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