Eugen Bolz
Politischer Widerstand
Als Staatspräsident abgesetzt – warnte er auf einem christlichen Parteitag in Salzburg vor der NSDAP. Danach wurde er bei gegen ihn inszenierten Ausschreitungen im Juni 1933 für 23 Tage in „Schutzhaft“ genommen. Seine inzwischen entschlossene Ablehnung des NS-Systems zeigt sein Satz „Der Sklavenstaat muss weg, koste es, was es wolle!“
Seine mutige Bereitschaft, in den Planungen Goerdelers nach einem Umsturz das Amt des Kultusministers zu übernehmen, führte nach dem Scheitern des 20. Juli zur Verhaftung im August 1944.
Am 21. Dezember 1944 wurde der prinzipientreue und tief religiöse Eugen Bolz vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und am 23. Januar 1945 in Berlin-Plötzensee enthauptet.
Künstler: Rudolf Kurz
*1952 in Ellwangen/Jagst
1980-1984 Studium Bildhauerei, Staatl. Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Prof. K.H. Seemann, Prof. H. Baumann und Prof. H. Schubert; zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u.a. 2015 Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland.
Portrait Technik: Mischtechnik auf Leinwand, 2016
Das Portrait ist eine Leihgabe der Diözese Rottenburg-Stuttgart